Finanzierung & Liquiditätsmanagement für kleine Unternehmen
Lernen Sie, wie ein kleines Unternehmen in Deutschland seinen Kapitalbedarf berechnet, zwischen Innenfinanzierung, Bankkrediten, Fördermitteln, Leasing, Factoring und Eigenkapital wählt und seine Liquidität anschließend Woche für Woche so steuert, dass ihm das Geld nie ausgeht.
Selbstlernkurs Selbstlernkurs: schriftliche Lektionen, Videos und Materialien zum Herunterladen für das eigenständige Lernen. Es gibt keine Betreuung, Lernerfolgskontrolle, individuelle Rückmeldung oder Nachhilfe. Die Selbsttests werden automatisch in Ihrem Browser ausgewertet — wir sehen Ihre Ergebnisse nicht.
Alle 12 Lektionen kostenlos
Bevor Sie beginnen
- Grundlagen der Unternehmensführung (Umsatz vs. Gewinn vs. Cashflow, fixe und variable Kosten, Break-even)
- Sicherer Umgang mit Prozentrechnung und einer einfachen Tabellenkalkulation oder einem Taschenrechner
- Etwa 60 Minuten pro Lektion für die Lektüre und die Übungsaufgabe
Das werden Sie können
- Einen Kapitalbedarfsplan erstellen, der Gründungs- und Investitionskosten, Betriebsmittel und eine Liquiditätsreserve getrennt ausweist
- Bootstrapping, Bankkredite, KfW-Programme, Leasing, Factoring und Eigenkapital nach Kosten, Risiko und Bilanzwirkung vergleichen
- Eine Annuität, die Kapitaldienstfähigkeit, den impliziten Zinssatz eines Leasingvertrags und die annualisierten Kosten eines nicht genutzten Skontos berechnen
- Die Unterlagen und Zahlen vorbereiten, die eine Hausbank oder ein Förderinstitut sehen möchte
- Eine direkte 13-Wochen-Liquiditätsvorschau erstellen, in der Umsatzsteuer und Steuervorauszahlungen in den richtigen Wochen stehen
- Working Capital und Insolvenz-Warnsignale mit einem einseitigen Frühwarn-Dashboard überwachen
Lektionen in diesem Kurs
Kapitalbedarf berechnen: Gründungskosten, Betriebsmittel, Reserve und der Kapitalbedarfsplan
Erstellen Sie einen vollständigen Kapitalbedarfsplan, der Gründungskosten, die Betriebsmittellücke der ersten Monate und eine Liquiditätsreserve zusammenführt, damit Sie wissen, wie viel Geld Sie wirklich brauchen, bevor Sie jemanden darum bitten.
Bootstrapping und Innenfinanzierung: Anzahlungen, einbehaltene Gewinne und schlanke Abläufe
Verkleinern Sie Ihre Finanzierungslücke mit Kundenanzahlungen, Abschlagsrechnungen, einbehaltenen Gewinnen, Finanzierung aus Abschreibungen und schlanken Abläufen, bevor Sie sich an externe Kapitalgeber wenden.
Bankkredite in Deutschland: die Hausbank, Kontokorrent- versus Investitionskredit, Sicherheiten und Rating
Verstehen Sie, wie eine deutsche Hausbank Ihre Zahlen liest, wann ein Kontokorrentkredit und wann ein Investitionskredit passt, welche Sicherheiten Banken akzeptieren und wie Sie eine Annuität und Ihre Kapitaldienstfähigkeit berechnen.
KfW und Fördermittel: ERP-Gründerkredit, Bürgschaftsbanken, Gründungszuschuss und regionale Programme
Verschaffen Sie sich einen allgemeinen Überblick über die Förderwege für Gründerinnen und Gründer in Deutschland, wie das Hausbankprinzip funktioniert, was eine Haftungsfreistellung wirklich bedeutet und wie Sie die Liquiditätswirkung tilgungsfreier Jahre und eines Gründungszuschusses berechnen.
Leasing und Mietkauf: Voll- versus Teilamortisation, Kostenvergleich mit einem Kredit und die Bilanzwirkung
Unterscheiden Sie Vollamortisations-, Teilamortisations- und Mietkaufverträge, vergleichen Sie deren Gesamtkosten und impliziten Zinssatz mit einem Bankkredit und sehen Sie, was jede Variante mit Ihrer Eigenkapitalquote und der Umsatzsteuer macht.
Factoring, Lieferantenkredit und Skonto: Gebühren, echtes versus unechtes Factoring und die Kosten eines nicht genutzten Skontos
Berechnen Sie die annualisierten Kosten eines nicht genutzten Skontos, entscheiden Sie, wann sich ein Lieferantenkredit lohnt, und bewerten Sie einen Factoringvertrag mit Gebühr, Zinsen, Bevorschussungsquote und Haftungsregelung.
Eigenkapitalgeber aus Sicht der Gründer: Business Angels, VC, Crowdinvesting, Beteiligungsgesellschaften, Bewertung, Verwässerung und Term-Sheet-Grundlagen
Verstehen Sie, wer kleinen deutschen Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung stellt, berechnen Sie Pre-Money- und Post-Money-Bewertung sowie die Verwässerung über zwei Finanzierungsrunden und lesen Sie die fünf Term-Sheet-Klauseln, die darüber entscheiden, was Gründerinnen und Gründer beim Exit tatsächlich erhalten.
Liquiditätsplanung: eine direkte 13-Wochen-Vorschau, Szenarien und die richtige Einplanung von Umsatzsteuer und Steuervorauszahlungen
Erstellen Sie eine rollierende direkte 13-Wochen-Liquiditätsvorschau im Wochenraster, setzen Sie Umsatzsteuer und Steuervorauszahlungen in die richtige Woche, rechnen Sie ein Negativszenario durch und lesen Sie den Liquiditätstiefpunkt ab.
Working-Capital-Management: der Cash Conversion Cycle, DSO, DIO und DPO, Forderungseinzug und Mahnwesen
Berechnen Sie DSO, DIO, DPO und den Cash Conversion Cycle, rechnen Sie jeden Tag in gebundene Liquidität in Euro um und führen Sie ein Mahnwesen nach deutschem Recht mit Verzugszinsen und der Pauschale von €40.
Preise und Konditionen für Liquidität: Anzahlungen, Abschlagsrechnungen, Abonnements, Skonto und Mindestbestellmengen
Gestalten Sie Zahlungsbedingungen, mit denen der Kunde die Arbeit finanziert: Vergleichen Sie bei einem Projekt die Schlussrechnung mit Anzahlung und Abschlagsrechnungen, bewerten Sie einen Skonto aus Verkäufersicht richtig und nutzen Sie jährliche Vorauszahlung und Mindestbestellmengen, ohne Kunden zu verlieren.
Insolvenz-Warnsignale und gesetzliche Pflichten: Liquiditätskennzahlen, die Prüfung von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, Antragsfristen und Sanierungsoptionen (allgemeine Orientierung)
Erkennen Sie die Frühwarnsignale einer Liquiditätskrise, wenden Sie die deutschen Prüfungen auf Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung auf dem Papier an, kennen Sie die Antragsfristen und die Haftung der Geschäftsführung und sehen Sie, welche Sanierungswege vor und in der Insolvenz bestehen.
Ein Zwölfmonats-Finanzierungsplan mit Liquiditätsvorschau, Finanzierungsmix und Frühwarn-Dashboard
Führen Sie Kapitalbedarf, einen Finanzierungsmix aus Eigenkapital, Kredit, Leasing und Kontokorrentkredit, eine monatliche Liquiditätsvorschau mit Kapitaldienst und ein Frühwarn-Dashboard mit sechs Indikatoren zu einem schriftlichen Plan zusammen, den Sie einer Bank zeigen und jeden Monat überprüfen können.
Trading-Grundlagen
Setzen Sie nach diesem Kurs mit Trading-Grundlagen fort, wenn Sie verstehen möchten, wie die Finanzmärkte das Kapital bepreisen, das Unternehmen nutzen.
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